Osterinsel – Moai

Als Moai werden die Steinfiguren auf der Osterinsel bezeichnet und sind Teil von Zeremonialanlagen, wie sie im polynesischen Raum bekannt sind.

Von 1969 bis 1976 ermittelte man 887 Steinfiguren, wobei man von ursprünglich über 1.000 Moai ausgeht. Sie sind wahrscheinlich nicht älter als 1.500 Jahre.

Die Figuren stellen vermutlich wichtige Oberhäupter dar und dienen als Bindeglied zwischen Dies- und Jenseits. 

Bei den Moai handelt es sich nach aktuellem Stand der Forschung um ausschließlich männlich Figuren. Sie haben tiefe Augenhöhlen, die weiß bemalt wurden. Markant sind die langgezogenen Ohrläppchen. Zu sehen ist jeweils nur der Torso, wobei man herausfand, dass unterirdisch auch der Rest des Körpers vorzufinden ist. Die Figuren sind Teil laufender Forschungsarbeiten – durch neue archäologische Funde werden bisherige Erkenntnisse stetig ergänzt und (neu) diskutiert.

mh

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Frühe Kontakte

Wie die Frage, wer wann genau und auf welche Weise Amerika besiedelte, ist auch die Frage, welche frühen Kontakte es von Alt-Amerika in andere Regionen bereits gab, bisher nicht abschließend zu beantworten.

1947 versuchte Thor Heyerdahl mit seinem hier abgebildeten Floß Kon Tiki nachzuweisen, dass es möglich war, dass Polynesien von präkolumbischen Kulturen besiedelt wurde. Das Floß baute er möglichst detailliert mit Balsaholz aus Peru nach, hatte aber auch u.a. eine moderne Überlebensausrüstung dabei. Seine Theorien als Abenteurer wurden von der Fachwelt teilweise kritisch hinterfragt. Moderne genomische Vergleiche stützen allerdings  Heyerdahls Theorie.

mh

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