Karibik

Die Karibik ist eine Region des tropischen Atlantischen Ozeans. Sie wurde nach der indigenen Gruppe der Kariben benannt, wurde aber auch von anderen Gruppen wie den Taíno bewohnt.

Die karibischen Inseln sind vulkanischen Urpsprungs und werden häufig von Erdbeben und Hurrikans heimgesucht.

Klimatisch herrscht zumeist ein tropisches Klima mit Sommermonaten von Juni bis September und Wintermonate von November bis April.

Zu den lokalen Tierarten zählen Leguane und Antillenaffen sowie ursprünglich nicht heimische Tiere wie die Monameerkatze aus Westafrika. Durch intensiven Anbau u.a. von Zuckerrohr wurden heimische Arten wie die Mangroven dezimiert. Auf den karibischen Inseln befinden sich heute sowohl unabhängige Staaten, als auch zu europäischen Staaten gehörige Inseln, wie z.B. die niederländischen Antillen. Unter anderem Belize und Suriname gehören zwar geographisch zum amerikanischen Festland, werden aber oft wegen ihrer Kolonialgeschichte teilweise zur Karibik gezählt.

mh

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Whiphala – indigene Bewegung

Die Whiphala ist neben der Trikolore (rot, gelb und grün) offizielle Flagge des plurinationalen Staates Boliviens. Obwohl es ein andines Symbol ist und damit aus dem Hochland stammt, soll es alle indigenen Gruppen Boliviens, also auch die des Tieflands, repräsentieren. Damit soll der indigenen Vielfalt Rechnung getragen werden. Sie wurde nach der Neugründung des Staates 2009 unter Evo Morales offizielles Staatssymbolund wird auf offiziellen Dokumenten, Polizeiuniformen etc. neben der Trikolore abgebildet.

Ursprünglich ein Kalender, wurde die Whiphala während indigener Emanzipationsbestrebungen der 1990er Jahre zum Symbol der Indigenen in Bolivien. Neben der bolivianischen Whiphala gibt es drei weitere, die sich in der Anordnung der Farbreihen unterscheiden. Jede der vier Whiphalas repräsentiert einen der vier historischen Teile des Tahuantinsuyu – des Inka-Staates vor der Conquista und bedeutet sinngemäß aus dem Quechua übersetzt in etwa „Reich der vier Teile“.

Die hier abgebildete Whiphala ist die des Qullasuyu. Es war der Teil des Tahuantinsuyu, der in großen Teilen im heutigen Bolivien liegt.

mh

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