Anden – Inka-Straße

Das Straßensystem im Tahuantinsuyu ist ein andines Straßennetzwerk und beruht auf auf dem Straßensystem präinkaischer Kulturen wie der Huari-Kultur. Es war das weit ausgedehnteste Transportnetz des präkolumbischen Südamerikas und hatte mit seinen Haupt- und Nebenstraßen eine Länge von über 30.000 Kilometern. 

Die Anden-Hauptstraße Qhapaq Ñan war die Hauptverbindung von Norden nach Süden. Dadurch gelang es dem Inka-Staat, das Reich wirtschaftlich und politisch gut zu organisieren und zu kontrollieren. Durch Schnellboten, den Chaski, konnten in kurzer Zeit Nachrichten und Informationen verbreitet werden. Durch Träger und Lamas wurden auch Güter transportiert.

In der hier abgebildeten Illustration sehen Sie einen Teil des Straßennetzes und rechts eine Karte des Straßensystems. Vom Straßennetzwerk der Inkas sollten im Zuge der Conquista auch die Europäer bei ihrer Unterwerfung des Inka-Reiches profitieren.

Dies ist ein Platzhaltertext. Das Museum befindet sich noch in der Test- und Aufbauphase, weshalb genauere Objektbeschreibungen erst nach und nach eingefügt werden. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Panamericana

Die Panamericana ist ein System von Schnellstraßen und verbindet Alaska mit Feuerland. Diese Nord-Süd-Verbindung des amerikanischen Doppelkontinents ist circa 25.750 Kilometer lang und umfasst ein 48.000 Kilometer langes Straßennetz. Es ist bis auf 90 Kilometer am Isthmus von Darién komplett befahrbar.

Die Panamericana führt durch verschiedene Klimazonen und ist teilweise nur in der Trockenzeit befahrbar. Bereits 1923 entstand die Idee dieses Schnellstraßensystems. Am 23. Dezember 1936 wurde auf der Interamerikanischen Konferenz zur Festigung des Friedens die entsprechende Konvention unterzeichnet.

mh

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

La Paz – Mobilität

Mi Teleférico“ ist ein Seilbahn-Netzwerk im andinen La Paz, Bolivien und mit über 30.000 Kilometern Gesamtlänge das größte städtische Seilbahn-Netzwerk der Welt.

2014 wurde „Mi Teleférico“ eröffnet. Das Infrastrukturprojekt verbindet den Regierungssitz La Paz mit der Nachbarstadt El Alto und befördert täglich über 300.000 Fahrgäste. „Mi Teleférico“ ist der staatliche Betreiber.

Die Seilbahn befördert insbesondere Arbeitskräfte aus El Alto nach La Paz. Die Fahrzeit wurde durch die Seilbahn erheblich verkürzt und verbilligt und entlastet den Nahverkehr, der ansonsten vor allem aus Kleinbussen besteht, erheblich. Es handelt sich hier um eine bestens gepflegte und gewartete Anlage, die vom österreichischen Unternehmen Doppelmayr gebaut wurde. 2012 beauftragte die bolivianische Regierung für über 234 Millionen US-Dollar das Unternehmen mit dem Bau, der am 30. Mai vom damaligen Präsidenten Evo Morales eröffnet wurde. Seither wird das Netzwerk, das damals aus drei Linien bestand, erweitert.

Trotz teilweise anfänglicher Skepsis ist „Mi Teleférico“ das vielleicht beliebteste Fortbewegungsmittel in La Paz und El Alto. Neben einer schnellen und fast geräuschlosen Beförderung bietet es nämlich auch schöne Ausblicke auf das Andenpanorama und La Paz.

Durch das Beispiel aus La Paz wird nicht nur in Deutschland die Installation von Seilbahn-Netzwerken diskutiert. Dabei spielt vor allem eine Rolle, dass auch hochwertige Seilbahnen schnell und kostengünstig zu konstruieren sind.

mh

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

traducir / translate »